Mittwoch, 27. Februar 2013

Laserdrucker und Druckerpapier

Was ist ein Laserdrucker?

Ein Laserdrucker unterscheidet sich nicht nur wegen des Lasers von handelsüblichen Kopierern und Druckern. Bei Tintenstrahldruckern, beispielsweise, werden winzig kleine Tintentröpfchen anschlagfrei auf das Papier oder ein anderes Medium gespritzt. Die Weiterentwicklung dieser Geräte beinhaltet einen kontinuierlichen Tintenstrahl, der elektrostatisch abgelenkt wird. Noch heute ist dieses System in einigen, sehr hochwertigen Tintenstrahldruckern zu finden. Das System des Laserdruckers basiert hauptsächlich auf der Wechselwirkung elektrischer Ladung. Doch welche Konsequenzen hat dies für die Nutzung eines solchen Geräts?


Benötigt man für einen Laserdrucker spezielles Druckerpapier?

Von Inkjet- bis Banner-Papier reicht die Palette der verschiedenen Papierarten. Was sie im speziellen unterscheidet bzw. für welche Drucker sie verwendet werden können, wird beim Kauf meist nur als Zusatzinformation angegeben. In den nächsten Beiträgen werden wir uns aber weiter mit den speziellen Formaten und Beschaffenheiten von Kopier- und Druckerpapier beschäftigen.

Doch nun wieder zu der eigentlichen Frage. Immer wieder ist die Rede von speziellem Druckerpapier für Laserdrucker, doch warum ist dies notwendig und muss dieses Papier zwingend teurer sein, als das "normale" Kopierpapier?

Dazu muss man sich zunächst die Funktionsweise eines Laserdruckers anschauen:

Wie in folgender Abbildung zu sehen, ist das Innenleben eines Laserdruckers komplexer aufgebaut, als man es von Tintenstrahldruckern kennt. Der Controller (1) ist dabei für die Steuerung des gesamten Ablaufs zuständig. Und dieser erfolgt ungefähr so: Die metallische Bildtrommel (2) wird durch den sogenannten Koronadraht negativ aufgeladen. Die Laserstrahlen gelangen fast zur gleichen Zeit über einen beweglichen Spiegel auf die Bildtrommel und entladen diese an bestimmten Stellen wieder. Auf diese bestrahlten Stellen wird später die Farbe aufgetragen. Wenn sich die Bildtrommel nun am Toner (3) vorbei dreht, werden an diesen Stellen die feinen, negativ geladenen Tonerpartikel aufgenommen. Die restlichen werden abgestoßen, da das Papier durch die Papierheizungswalze (4) zuvor positiv aufgeladen wurde. Zum Schluss wird der Toner durch starkes erhitzen an der  Fixiereinheit (5) dauerhaft mit dem Papier verbunden.

File:Laser printer (cutaway diagram).jpg

By Welleman (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
Die Technik ermöglicht detailreichere Druckergebnisse. Bei reinem Textausdruck und Geschäftsgrafiken drucken diese Geräte bis heute in un- geschlagener Qualität. Dabei sind die Ausdrucke feuchtigkeitsresistenter und lichtbeständiger als die Ergebnisse seiner Konkurrenz. Im Bereich der Fotoausdrucke bestehen allerdings Uneinigkeiten bezüglich der Qualität und der Geschwindigkeit, da der gesamte Vorgang für jede Grundfarbe wiederholt werden muss.

Für welche Druckervariante Sie sich nun entscheiden hängt ganz von Ihren Bedürfnissen und dem vorhandenen Budget ab. Die Preispanne des Druckerpapiers variiert dabei je nach Hersteller. Dafür sollte man nicht tiefer in das Portmonaie greifen, als nötig. Vergleichplattformen für Bürobedarf können Ihnen helfen, sich preislich zu orientieren.